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Harutyun Khachatryan

1981 schloss Harutyun Khachatryan sein Studium im Fachbereich Film der kulturwissenschaftlichen Fakultät der Eriwaner Staatlichen Universität ab. Er arbeitete als Regieassistent und Regisseur für das armenische Dokumentarfilmstudio und später beim Studio „Hayfilm“. Khachatryans Filme gewannen viele internationale Preise. 2003 erhielt er den Staatspreis Armeniens: Verdienstvoller Künstler der Republik Armenien. 2007 wurde er in den Niederlanden mit dem Prince Klaus Award ausgezeichnet.

Webseite: Gaiff.am

 

Samvel Karapetyan

Samvel Karapetyan wurde 1961 geboren, er stammt aus dem Dorf Berdagh in Arshetch, in der Provinz Van. Seit 1998 ist er Präsident der NGO „Research on Armenian Architecture“ (RAA). Von 1980 bis 1997 arbeitete Karapetyan als Techniker, dann als technischer Leiter, Architekt und leitender Architekt in der Abteilung zum Erhalt historischer und kultureller Denkmäler Armeniens. Er verfasste mehr als 500 Artikel und Forschungsarbeiten, darunter: „Getashen“, „Kreuzsteine von Javakhq“ „Denkmäler armenischer Kultur auf den Gebieten, die von Sowjet-Aserbaidschan besetzt waren”, „Nördliches Artsakh“ und „Javakhq“. 1989 war Karapetyan Koautor der 19. italienischen Dokumentation über armenische Architektur unter dem Titel „Karabagh“ („Documenti di Architecture Armena“). Für seine herausragende Leistung im Bereich von Kultur und Geschichte erhielt er viele staatlichen Auszeichnungen, darunter die „Mesrop Mashtots“-Medaille der Regierung von Bergkarabach 2002 und 2007 den Preis des Präsidenten der Republik Armenien für seine Arbeiten „Armenische Sammlung des kaukasischen Museums“, „Armenier in Kakhet“ und „Javakhq“.

Michael Dovlatyan

Michael Dovlatyan wurde 1958 in Eriwan geboren. Er studierte am Eriwaner Institut für bildende Künste und Theater und am Moskauer Staatlichen Institut für Kinematografie. 1977 begann er bei „Hayfilm“ als Regieassistent. Unter seiner Regie entstanden die Feature-Filme „Der Schrei des Pfau“, „Mit dem Gesicht zur Wand“, „Das Labyrinth“, „Unser Garten“, „Unser Garten 2“, „Wahl“, „Erdrutsch“ und ein Dokumentarfilm über Eriwan unter dem Titel „Solange ich existiere“.

Dovlatyans Filme wurden auf zahlreichen Festivals ausgezeichnet, unter anderem sein Umweltfeature „Mondtal“. In den Filmen „Lebe lang“ „Einsame Walnuss“, „Wahl“, „Weihräuchern“ und anderen Feature-Filmen trat Dovlatyan selbst als Schauspieler auf. 2003 rief er das Eriwaner Jugendfestival „Hallo, ich bin's“ ins Leben und 2008 wurde er mit der goldenen Medaille des Kulturministeriums der Republik Armenien ausgezeichnet.

Dovlatyan ist Mitglied des Rats der Stiftung „Noah's Garten“, der Vereinigung der Kinematografen Armeniens und des Yerevaner Zoos und seit 2009 Stadtratsmitglied in Eriwan.

Gagik Ginosyan

Gagik Ginosyan wurde 1966 in der Stadt Akhltskha, Georgien, geboren. 1990 schloss er sein Studium an der Staatlichen Eriwaner Technischen Universität Armeniens ab. Seine Fachgebiete waren Automationstheorie und TV-Technik. Von 1992 bis 1994 nahm er am Befreiungskrieg in Bergkarabach teil, er war Mitglied in der Kamikaze-Spezialeinheit „Adler“. Bis 1996 diente Ginosyan als Offizier, dann verließ er freiwillige die Armee und trat der ethnografischen Tanz- und Musikgruppe „Akunq“ bei. 1997 verlieh ihm der damalige Verteidigungsminister Vazgen Sargsyan die Auszeichnung „Kamikaze-Adler“. Im Folgejahr zeichnete der armenische Präsident Robert Kocharyan Ginosyan mit der Tapferkeits Medaille aus. Von 1997 bis 1999 leitete Ginosyan das Eriwaner Lokalstudio von „Shant TV und Radio“. 2001 gründete er „Tsovak“, eine Jugendtanzgruppe, und „Karin“, ein ethnografisches Ensemble. Derzeit arbeitet Ginosyan als Militärtrainer an der „P. Yavarov“-Oberschule No. 131.

Jacob Majarian

Jacob Majarian wurde am 28. Oktober 1962 in Amman, Jordanien, geboren. 1970 wanderten seine Eltern mit ihm nach Australien aus. Dort schloss er die Highschool ab, machte eine Schlosserlehre und arbeitete drei Jahre lang für eine große Aluminium-Firma. Seine erste fotografischen Gehversuche unternahm Majarian mit einer kleinen Hanamex instamatic. Mit der Zeit sammelte er mehr und mehr Ausrüstung. 1991 reiste Jacob Majarian zum ersten Mal nach Armenien und ahnte nicht, dass dieses Land für ihn ein einziges riesiges Motiv werden würde. 1999 veröffentlichte Majarian seinen ersten Armenien-Kalender – für das erste Jahr des neuen Jahrtausends. Seither publiziert er jedes Jahr einen neuen Kalender. Sein erstes Buch „Armenien, die Bilderschatzkammer eines alten Landes“ wurde 2001 veröffentlicht, gleichzeitig erschien eine Sammlung von sechs Postkarten. 2002 reiste Majarian zu Fuß durch Armenien. 1000 Kilometer, die er photografisch festhielt und in einem Journal dokumentierte. Ein Jahr später erschien „Mein Hinken – durch Armenien“, 2004 ein drittes Buch: „Armenien, Land der Kontraste“.

Majarian lebt in Sydney, Australien. Dort arbeitet er in der Baubranche, um sich seine Leidenschaft zu finanzieren. Und noch immer reist er mehrmals im Jahr durch Armenien und hält Menschen, Landschaften, Architektur und Natur fotografisch fest – und sammelt Material für spätere Publikationen. Majarans Fotografien schaffen Bewusstsein für die sich stets wandelnden Formen des Landes – und seiner Natur.

Website: Majart.com.au

Manouk Manoukyan

Manouk Manoukyan wurde 1977 in Vedi geboren. 1992 zog er nach Urtsadzor, ein Dorf in der Araratregion. 2004 schloss er sein Studium der Tiermedizin am Institut für Biotechnik der armenischen Akademie für Landwirtschaft mit dem Bachelor ab. Von 2000 bis 2006 arbeitete er mit Doktor Martin Adamyan und dem Filmemacher und Biologen Hrach Ghazaryan. Sie erforschten die enorme Vielfalt der Vogelarten in Armenien. Gleichzeitig erlernte Manoukyan die Technik der Tierpräparation und war Teil des FPWC-Teams, das zu dieser Zeit 30 Naturfilme produzierte. Seit 2000 fotografiert Manoukyan die Natur Armeniens, seit 2002 ist er aktives Mitglied der FPWC. Von 2004 bis 2006 arbeitete er im staatlichen Naturkundemuseum als professioneller Tierpräparator. Bis heute zeugen die dort ausgestellten Arbeiten von seinem Talent, Tiere lebensecht zu präparieren. Seit 2007 leitet Manoukyan den SunChild Eco-club in Urtsadzor. Dessen erster Film mit dem Titel „Silent Scream“ gewann beim Green Screen Umweltfilmfestival in Eckernförde den ersten Preis in der Kategorie Kurzdokumentation.

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