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Woran wir glauben:

Die „Foundation for the Preservation of Wildlife and Cultural Assets“ (FPWC) wurde 2002 gegründet, mit dem Ziel die einzigartige Natur Armeniens zu schützen und die Kulturgüter des Landes zu erhalten. Die letzteren zeugen noch heute von der historischen Bedeutung Armeniens. Die Gründungsmitglieder, eine Gruppe engagierter und entschlossener Freunden, widmet sich bis heute ganz der Aufgabe, die Gesellschaft für Umweltbelange, Naturschutz und das kulturelle Erbe Armeniens zu sensibilisieren.

Von Anfang an war die Hauptaufgabe der FPWC, die fortlaufende Zerstörung der Natur – und damit unserer Lebensgrundlage – aufzuhalten. Nicht nur in Armenien hat die Menschheit in den letzten Jahrhunderten einen gefährlichen Kurs eingeschlagen. Getrieben von Gier haben wir die Ökosysteme unserer Erde bereits so stark geschädigt, dass es beinahe kein Zurück mehr gibt.

Woher wir kommen:

 

Armenien ist ein kleines Land im Kaukasus, eine Region geprägt von politischer Instabilität. Aber gleichzeitig ist dieses schmale Land die Heimat einer einzigartigen Biodiversität, deren Facettenreichtum von kaum einer anderen Region der Erde erreicht wird. Deshalb wurde der Südkaukasus – einschließlich Armeniens – von führenden Naturschutzorganisationen auf die Liste der globalen 34 Biodiversitäts-Hotspots gesetzt.

Aber Armenien hat nicht nur eine unvergleichliche Natur. Das Land birgt auch einige der größten Schätze menschlicher Zivilisation: Prähistorische Felszeichnungen, antike Manuskripte und einige der ältesten Monumente christlicher Kultur.

Die armenische Kultur betont seit vorchristlichen Zeiten die tiefe spirituelle Verbindung zwischen Mensch und Natur, zwischen Landschaft und Kultstätte. Dieses Beziehung spiegelt sich in der traditionellen armenischen Literatur, in Architektur, Tänzen und auch in der armenischen Sprache.

Aber die einst so starke Bindung hat in den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten an Kraft verloren. Globale Entwicklungen wie Industrialisierung, Konsumdenken und die völlige Ausrichtung des Individuums auf materiellen Besitz haben die Menschen von ihren Traditionen entfremdet. In Armenien wurde diese Negativtendenz von folgenden Faktoren noch verstärkt: Die traumatische Erfahrung des Genozids und der Vertreibung während des ersten Weltkriegs, der Verlust von zwei Dritteln unseres Heimatlandes und mehr als 70 Jahre sowjetischer Fremdherrschaft. Dies hat zur Vorherrschaft einer gesellschaftlichen Mentalität geführt, die von Resignation, Egozentrik und Unwissenheit geprägt ist.

Die FPWC hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Die Organisation will der armenischen Jugend ermöglichen, sich auf die Würde ihrer Identität zu besinnen. Einer Identität, die nicht nur um das eigene Wohlergehen und materiellen Reichtum kreist, sondern von Selbstrespekt geprägt ist und dem Respekt für das kulturelle und natürliche Erbe Armeniens sowie aller anderen Nationen.

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