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„Green School“ – die grüne Schule

Das Projekt „Green School“ ist eingebettet in die langjährige Erfahrung der FPWC im Bereich der Umwelterziehung und -sensibilisierung. Diese Erfahrung hat gezeigt, dass den mangelnden Kenntnissen über Umweltthemen wie auch der Unfähigkeit, die dringenden Umweltprobleme Armeniens zu lösen, nur durch Bildung beizukommen ist. Eine Bildung, die frühzeitig beginnt, auf praktischen Beispielen basiert und praktische Erfahrungen ermöglicht. Ähnliche Projekte und Kampagnen, die die FPWC in den Vorjahren durchführte, haben gezeigt, dass die Einbindung von Kindern und Jugendlichen ein Schlüsselfaktor ist, um die gesamte armenische Bevölkerung zu erreichen.

Das Projekt kombiniert theoretisches Wissen und praktische Lernerfahrungen für Lehrer und Schüler. Es umfasst eine Reihe von Aktivitäten, die sich mit Themen wie Recycling, Naturschutz und Energiesparen beschäftigen. Diese werden anhand didaktischer Methoden vermittelt, die die FPWC in den vergangenen Jahren erarbeitet hat. Eine Grundlage bildet das Handbuch zur Umwelterziehung, das 2010 in Zusammenarbeit der FPWC mit UNICEF entstanden ist. Das „Green School“-Projekt umfasst Filmvorführungen, Diskussionen, Medienbildung (Fotografie- und Filmunterricht)und integriert außerdem einen künstlerischen Ansatz. Mit diesen verschiedenen Methoden wird eine Lernumgebung geschaffen, in der die Teilnehmer analytische und praktische Fähigkeiten entwickeln können.

Auf lange Sicht soll das „Green School“-Projekt nicht nur das Bewusstsein für die eigene Umwelt schärfen, sondern künftige Generationen darauf vorbereiten, Verantwortung für die Entwicklung ihrer Gesellschaft zu übernehmen.

Dafür setzt die „Green School“ verstärkt auf Demokratie und Selbstorganisation. Jede Schule, die an dem Projekt teilnimmt, muss die „Green School“-Regeln selbstständig umsetzen: Verwendung von Recycling-Papier, Energiesparen, Mülltrennung, Errichtung einer Kompostanlage und – wo möglich – eines Schulgartens. Zum Schuljahresende entscheidet eine unabhängige Jury, welche Schule am meisten erreicht hat. Der Gewinner erhält einen Geldpreis, der grüne Renovierungen (zum Beispiel ein umweltfreundliches Heizsystem) ermöglicht. Nicht nur die Schulen werden bewertet – auch die Lehrer. Die Entscheidung, wer der umweltfreundlichste Lehrer ist, trifft aber nicht die Jury. Die teilnehmenden Schüler selbst stimmen darüber ab. Der Gewinner wird mit einem Zertifikat und einem besonderen Preis ausgezeichnet. Die „Green School“ ist ein nachhaltiges Projekt, das langfristig von Schülern und Lehrern gemeinsam fortgeführt werden soll.

Eingeführt wurde die „Green School“ 2011 mit Unterstützung von UNICEF und der Schweizerischen Botschaft in Armenien. In dem ersten Zyklus partizipieren fünf Schulen: eine in Eriwan und vier in den Regionen.

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