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SunChild International Environmental Festival

Im Jahr 2007 organisierte die FPWC in Eriwan das erste SunChild International Environmental Festival. Dieses einzige Umweltfestival im Kaukasus findet seither alle zwei Jahre statt – und vom 14. bis 18. Oktober 2011 zum dritten Mal.

Ziel des Ereignisses ist es, Natur und Umwelt in den öffentlichen Fokus zu rücken. Die armenische Bevölkerung, insbesondere Kinder und Jugendliche haben während der Festivaltage die Chance, ihr Wissen in diesem Bereich zu erweitern.

Im Oktober 2011 besuchten mehr als 5.000 Menschen die Filmvorführungen, Vorträge und anderen Veranstaltungen des 3. SunChild Festivals. Berichte darüber erschienen in allen wichtigen armenischen und grenzübergreifend auch in einigen georgischen Medien.

Das Filmprogramm des 3. SunChild International Environmental Festival umfasste 80 Filme aus 30 Ländern, die in einem Informations- und in einem Wettbewerbsprogramm gezeigt wurden. Die meisten Filmvorführungen waren öffentlich und kostenlos, viele wurden von anschließenden Diskussionsrunden u.a. mit Filmemachern, Umweltschützern und Künstlern ergänzt. Das Jugendfilmprogramm des Festivals besuchten 2.000 Kinder und Jugendliche aus ganz Armenien.

Drei international besetzte Jurys zeichneten Filme in verschiedenen Kategorien aus. Flo Stone, die Vorsitzende und Gründerin des Washingtoner Umweltfilmfestivals (USA), hatte den Vorsitz der Jury für den besten Umweltfilm. Der Direktor der britischen Organisation World Land Trust, John Burton, präsidierte der Jury für den besten Naturfilm und die renommierte armenische Botanikerin Dr. Eleonora Gabrielyan war Vorsitzende der Jury für den besten Film von einem Filmemacher unter 16 Jahren.

Die SunChild Festivalkonferenz: „Die Rolle der Zivilgesellschaft und privater Akteure im südkaukasischen Artenschutz“

Das internationale SunChild Umweltfestival bietet eine Dialogplattform zum Thema Umweltschutz in Armenien und im gesamten Südkaukasus. Um diesen Dialog zu stärken, organisierte die FPWC vom 15. bis 17. Oktober 2011 eine Konferenz unter dem Titel: „Die Rolle der Zivilgesellschaft und privater Akteure im südkaukasischen Artenschutz“. Dabei ging es um die Frage, wie die Zivilgesellschaft und private Akteure zum Artenschutz und zum Kampf gegen Wilderei, Zerstörung von Lebensräumen und illegale Tierhaltung beitragen können. Unterstützt wurde die Konferenz von der OSZE, dem World Land Trust und VivaCell-MTS.  

Das Interesse internationaler Organisationen, NGOs und der Regierungsvertreter an diesen Fragen war groß, was die Teilnehmerzahlen der Konferenz eindrücklich belegen. Mehr als 150 Besucher aus Armenien, Georgien, Iran, Großbritannien, Deutschland und den USA beteiligten sich an den Vorträgen und Workshops. Themen der Diskussionen waren u.a. der Artenschutz in Südkaukasus, Wildtiere in Gefangenschaft als regionales Problem, aber auch die weltweiten Erfahrungen im Flächenerwerb für den Erhalt der Artenvielfalt und neue Methoden in der Umweltbildung.

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